Stamm Geschwister Scholl - Rüppurr/Beiertheim
 
 
 

INHALT:

Herbstlager 2007

von Timo

Es war mal wieder soweit: Der Bezirk Franken organisierte ein Herbstlager.
Der Weg war steinig und schwer, doch durch die unerschrockenen und unermüdlichen Helden der Geschwister Scholl und anderer Stämme des Bezirks Franken konnten genug Kinder gefunden werden und dem Lager stand nichts mehr im Wege. Es waren insgesamt 22 Kinder aus Bruchsal, Heidelsheim, Flehingen und natürlich aus Rüppurr dabei. Außerdem 9 Leiter, davon bildeten 2 das Kochteam.

Das Lager fand in Miltenberg in Oberbayern statt und hatte das Thema „Burg“. Hierfür wurde ein Schauspiel inszeniert, das noch heute seines gleichen sucht:
Der gute Herrscher, Emmanuel der II. (Manuel), und sein Gehilfe (Philipp) wurden von dem bösen Graf Zeppelin (Säm) und seinen nicht ganz so bösen Handlangern (Frieder und Timo) erpresst. Sie verlangten viel Geld, damit sie des Königs Volk wieder in die Freiheit entlassen.
Das treue Volk (die Kinder) musste durch Spiele versuchen, sich aus den Fängen des bösen Graf Zeppelin zu befreien.
Dazu wurde unter anderem eine verlassene Silbermine geplündert und das Silber in die Schatzkammern Emmanuel des II. gebracht. Leider hatten es auch die Handlanger von Graf Zeppelin auf das Silber abgesehen und so fiel manch tapferer Arbeiter den hinterhältigen Attacken der Halunken zum Opfer. Doch das treue Volk gab nie auf und eroberte große Teile des gestohlenen Silbers aus dem Versteck der Schurken zurück.
Das Volk konnte enorm viel Silber erbeuten, aber da Zeppelin so böse, skrupellos, gemein und hinterhältig ist, reichte es ihm nicht aus, er verlangte noch mehr!

Um noch mehr zu verdienen musste das gute Volk diverse Gegenstände, wie Fackeln, Geldbeutel, gebatikte Shirts und Ketten herstellen.
Aber die Gier des unbarmherzigen, fiesen, und bösartigen Graf Zeppelin war unermässlich, er verlangte mehr, mehr und mehr.
Daraufhin starteten die Unterdrückten einen verzweifelten Befreiungsversuch der als „Die Schlacht um Wattenfall“ in die Geschichte einging. Es handelte sich um ein eigens für dieses Lager kreiertes Rollenspiel, bei dem es darum geht möglichst viele Charakterkarten des Gegners zu ergattern.
Doch den Armeen des Grafen Zeppelin war mit bloßer Truppenstärke nicht beizukommen. Es galt einen neuen Plan zu schmieden.

Dabei konnten ihnen nur die Geister des Hauses helfen. Die Räume der Burg waren dunkel und in jedem Zimmer gab es schreckliche Geister und Gespenster, aus deren wildem Gefasel, das nahe an Wahnsinn grenzte, die Kinder ein paar Informationen zur Beseitigung Zeppelins filtern mussten, wozu sie aber zuerst ihre Todesängste zu überwinden hatten.
Am Schluss beriet sich das Volk und fand aus den Informationen der Geister heraus, dass es einen mächtigen Alchemisten gegeben hatte, der von Graf Zeppelin ermordet worden war, welcher jedoch dummerweise der einzige Mensch auf der Welt war, der einen Zaubertrank hatte mit dem man sich des bösen Grafen entledigen könnte.
Als die Hoffnung schon fast erloschen war, halfen den Kindern zwei Hexen (Melanie + Theresa).
Sie führten die Kinder zu dem Friedhof, auf dem der Alchemist „Nathan Alexander Pompeji“ begraben war. Die Hexen brachten all ihre Magie auf und N.A.P. kehrte von den Toten zurück, und versuchte zunächst ein Kind in sein Grab zu ziehen, denn er hatte lange kein frisches Fleisch mehr gekostet. Nach kurzen Verahndlungen, und als N.A.P erfuhr, für wen der Trank war, gab er ihnen eine Flasche mit einer grünen Flüssigkeit.

Am selben Abend war Graf Zeppelin, unter dem Vorwand ihn als neuen Herrscher mit einem feierlichen Mahl anzuerkennen, auf der Burg zu Gast und in dieser gemütlichen Runde trank der König mit dem Grafen den Trank. Emmanuel der II. schluckte ihn jedoch nicht, und der Graf starb und verknautschte im Fallen seine teuflische Bügelfalte.

Endlich war des Königs Volk befreit und es konnte ein großes Fest gefeiert werden!

Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder zurück in die Zukunft und noch an der Burg wurde das Lager mit dem Abschlusskreis beendet.

 

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