Stamm Geschwister Scholl - Rüppurr/Beiertheim
 
 
 

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Gemeindefest 2009

von Philipp

 

Dieses Jahr hatten wir uns schon im Vorfeld richtig viel vorgenommen: Zusätzlich zu der alljährlichen Schnitzeljagd verpflichteten wir uns, dem mit Essen ohnehin schon gut versorgten Fest, noch selbstgemachten Flammkuchen beizusteuern. Außerdem stellten wir den Märchenerzählerinnnen des Büchereiteams unsere große Jurte zur Verfügung. Diese wurde, wie auch schon die Jahre zuvor, mit einer gewagten Konstruktion ohne Mittelstamm zwischen zwei Bäumen aufgehängt.

Obwohl der Flammkuchen zu unserer großen Freude stark gefragt war, gab es anfänglich Schwierigkeiten mit der enormen Power unseres kultigen, selbstgebauten Flammkuchenofen. Wodurch die Kuchen von unten schwarz und von oben roh waren. Wir lösten das Problem jedoch durch eine, dem Ofen vorangestellte Vorgarzeit in der Gemeindehausküche. Im Feuerofen erhielten die Flammkuchen dann lediglich noch den typisch feurig - rußigen Geschmack.

Die Märchenerzählerinnen hatten unterdessen unsere Jurte, die auch während des kurzen Regengusses zuverlässigen Schutz bot, in Wild - West Manier wunderschön dekoriert. Passend zum Indianerthema (was sich bei solchen Zelten natürlich immer anbietet) wurden in unserer Jurte auch Bastelworkshops angeboten, beispielsweise zur Herstellung von Indianerschmuck.

Die klassische Schnitzeljagd, die um 16:00 Uhr begann, fand großen Zuspruch. Knapp 25 Kinder folgten dem Indianerexperten Dr. Dr. Prof. Leo M. in die unentdeckte Wildnis des Eichelwalds, wo sie mit Hilfe gut versteckter Hinweise, uralter Runen und Symbole den Weg zum sagenumwobenen Idianerschatz finden mussten. Viele falsche Wege, Fallen und ein Verwundeter, der von den Kindern fachmännische Hilfe bei der Behandlung seiner Knöchelbeschwerden verlangte, erschwerten den ohnehin schon mühsehligen Weg. Nichtsdetotrotz wurde der Schatz gefunden und geteilt und alle Forscher erreichten unversehrt wieder das Gemeindefest.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wo wir um die Schwierigkeiten eines selbstgebauten  Flammkuchenofens wissen werden und so hoffentlich unserem ein oder anderen Mitarbeiter die Stunden in der Küche ersparen können.

 

 

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