Stamm Geschwister Scholl - Rüppurr/Beiertheim
 
 
 

INHALT:

Landesschulungscamp in Narbonne Plage

von Pascal


Die Landesschulungswoche 2007 vom 1.-11.4. begann mit einer langen Busfahrt von Karlsruhe Hbf über Freiburg bis nach Narbonne Plage in Südfrankreich. Auf diesem Lager sollten Pfadis eine Leiterausbildung in einem Grund- bzw. Aufbaukurs erfahren um selbst eine Gruppe leiten zu können.

In Narbonne angekommen wurden auf einem Zeltplatz in Strandnähe erst einmal die Zelte aufgeschlagen.
Bereits am ersten Tag hatte der Grundkurs eine schwierige Aufgabe lösen, nämlich wie baut man ohne Plan und Mithilfe von Experten eine Theaterjurte auf?
Nach mehreren Stunden Kampf war es schließlich geschafft und das Zelt stand.
Aufgrund des meist sonnigen Wetters war es jedoch angenehmer die Mahlzeiten im Freien zu sich zu nehmen, die zwei Freiburger Pfadis für das gesamte Lager zubereiteten.
Für gemütliche Lagerfeuerabende nach anstrengenden Tagen an denen man viel Neues gelernt hatte und es draußen feucht und kalt war, fand die Theaterjurte dennoch ihren Einsatz.

An einem Abend gab es ein spannendes Geländespiel im Wald, das erst bei Anbruch der Dunkelheit begann. Hier spielten zwei Gruppen gegeneinander die unterschiedliche Funktionen hatten wie Fänger (in unterschiedlicher Stärke) oder Wächter, was durch ein vorheriges Kartenziehen festgelegt wurde, jedoch keinem anderen außer einem selbst bekannt war. Begegnete man sich nun auf dem Spielgelände im Wald (meist durch das Aufleuchten einer Taschenlampe flog die Tarnung des einen oder anderen auf), so zeigte man sich gegenseitig die vorher gezogene Karte und der Stärkere durfte den anderen in das „Gefängnis" seiner Gruppe bringen, das vorher festgelegt wurde. Dort achteten die Wächter darauf, dass niemand aus der gegnerischen Gruppe sich in der Dunkelheit anschlich um die Gefangenen zu befreien.

Während der Grundkurs das Planen einer Gruppenstunde lernte und dies auch selbst umsetzen musste, so beschäftigte sich der Aufbaukurs mit Routen für einen Zweitageshajk, den der Grund- und Aufbaukurs gemeinsam unternahmen.
Hierbei galt es nicht nur einige Höhenmeter zu überwinden, sondern auch die gestellten Aufgaben aus dem Hajkbuch zu lösen, die passend zum Hajkthema gestellt waren.
Bei exzellentem Wetter ließ es sich prima im Freien übernachten, selbst wenn eine Gruppe in der Nacht mit Wildschweingrunzen einschlief und am nächsten Morgen von Jägersalven geweckt, einen eher kurzen Schlaf fand.
Das Erklimmen von Anhöhen erforderte einige Anstrengung, jedoch wurde man immer durch einen atemberaubenden Ausblick entlohnt.

Zurück im Lager gab es nur eine kurze Verschnaufpause und dann standen auch schon das Thema Erste Hilfe und Versicherung auf dem Plan des Grundkurses.
Natürlich bestand die Landesschulungswoche nicht nur aus purem Lernen, sondern es gab auch mal einen entspannten Nachmittag am Strand, bei dem sich einige Mutige sogar ins noch kalte Meer trauten. Der Rest sonnte sich am Strand und spielte Baseball oder die Eigenkreation „Rentnerball".

Bevor wir am Ende des Lagers die Zelte abbauten und einpackten, bekam noch jeder Teilnehmer der Landesschulungswoche eine gelbe Plastiktasse in die die VCP-Lilie eingraviert war, sowie einen ganzen Ordner Material als Ideengeber für die Vorbereitung von Gruppenstunden.
So kann man auf manchen Lagern immer noch alte Bekannte beim Essen wieder sehen, die ihre gelbe Plastiktasse dabei haben und auf jedes Lager mitnehmen.
Insgesamt konnten in den 10 Tagen also nicht nur jede Menge neuer Ideen zum Gestalten einer Gruppenstunde gelernt, sondern auch noch zahlreiche Eindrücke und Erlebnisse gesammelt werden.

 

Bewegte Bilder gibt es unter:

http://www.myvideo.de/watch/6762923/LSC_Hajk_Narbonne_Plage_2007

(c) Pascal

 

 

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